Die Kamera war wie für mich wie vorherbestimmt. Ich habe nie groß über Photographie nachgedacht aber eines Tages erbte ich ein komplettes Fotoequipment. Erst machte ich
ein paar Photos hier, etwas Reisefotografie dort. Doch als ich durch den Sucher schaute, veränderte sich mit der Zeit die Welt. Hinter der Realität brach eine andere Gegenwart hervor.
„Ein Bild sollte man anschauen - nicht darüber reden.“
Elliott Erwitt
equipment
Minolta Dynax 9xi,
Sigma Super Wide 24mm, Tamoran AF 28-200mm,
Minolta AF Macro 100mm
Fuji Superia, Fuji Sensia
Nikon Coolscan V ED
Silverfast,
Photoshop,
einige Plugins
„Fotografie ist die Trauer über die vergängliche Zeit und das Bedürfnis, einige Augenblicke festzuhalten... Fotografie ist unlösbar mit der Zeit verknüpft, die sie festhält, mit der Zeit, die zwischen den Fingern, zwischen den Augenblicken zerrinnt, mit der Zeit der Dinge und Menschen, des Lichts und der Gefühle.“
Jeanloup Sieff
Ich photographiere den Verfall. Verlassene Orte unserer Gesellschaft. Diese Orte strahlen immer eine einzigartige Stimmung aus. Mal Ruhe, mal Trauer, manchmal aber auch Schrecken. Wenn man einen kurzen Moment innehält, spürt man die Vergangenheit. Könnte ich diese Geschichten und Gefühle in Worte packen, bräuchte ich keine Kamera. Vielleicht aber zeigen meine Bilder auch nicht den Verlauf der Zeit sondern sind Visionen dessen, was aus unserer Zivilisation einmal werden könnte.
„Man muß sich beeilen, wenn man etwas sehen will, alles verschwindet.“
Paul Cezanne
PersÖnlich
Ich bin 1981 in Bonn geboren. Seit 2004 photographiere ich, oft aber mit größeren Pausen. Was mich besonders inspiriert sind die Romane von Philip K. Dick. Außerdem höre ich gerne Psychedelic-Trance und Ambient. Nebenher mache ich etwas Webdesign.
In der Photographie arbeite ich meist grafisch, mit Linien und Vektoren. Ich benutze nur natürliches Licht. In der Nachbearbeitung spiele ich gerne mit Farbtönen und Kontrasten, um die Stimmung der Orte herauszustellen.
„An einem Bild sind immer zwei Leute beteiligt: der Fotograf und der Betrachter.“
Ansel Adams